Wie alles begann

Den Grundstein des heutigen Betriebes legte Peter Gartner als Landesproduktenhändler und Taxi-/Transportunternehmer  im Jahr 1918.

Bereits seit 1946 ist die Firma GARTNER im Firmenbuch protokolliert. Damals übernahm Josef Peter das Kleinunternehmen und baute es in der Folge zu einer national bedeutenden Transportfirma aus. GARTNER transportierte hauptsächlich Rohöl von den oberösterreichischen Fördergebieten mit Tankfahrzeugen in die Raffinerie nach Wien.

Anfang der Fünfziger Jahre wurde GARTNER erstmals im internationalen Verkehr tätig. Eine Niederlassung in Wien wurde gegründet. In den Sechziger Jahren konnte Josef Peter GARTNER gemeinsam mit seiner Gattin Irene GARTNER die Tätigkeit im internationalen Transportgeschäft entscheidend erweitern. Von nun an waren die GARTNER LKWs in allen wichtigen Ländern Europas unterwegs.

1974 bzw. 1977 traten die Söhne Peter, Klaus und Richard GARTNER in die Firma ein. Die Weichen für den Expansionskurs waren gestellt.  

Eine neue Ära brach an  

Der komplette Fuhrpark wurde auf die Marke MAN umgestellt. GARTNER stieg in den Chemikalien- und Nahrungsmitteltransport ein. 1980 wurden dazu die ersten Kühlfahrzeuge angeschafft. GARTNER entwickelte sich zum Markennamen im internationalen Transportwesen. „Just in time“ war schon damals die Devise. 

Der unternehmerische Weitblick der Geschäftsleitung zeigte sich auch im Jahr 1982. Eine Zweigniederlassung in Rosenheim/Deutschland wurde gegründet. Der Grundstein, um in der Europäischen Union erfolgreich zu sein, war gelegt.  

1989 wurde in der Zentrale in Lambach/Oberösterreich ein neues Verwaltungsgebäude mit hauseigener Werkstätte errichtet. Schon zu dieser Zeit spielte GARTNER eine Vorreiterrolle. Mit Hilfe der neuesten Kommunikationseinrichtungen wurden schon damals die vielen Fahrzeuge durch ganz Europa effizient dirigiert.

Der rasante Aufstieg

Die starke Expansion zeigte sich auch auf den Ostmärkten. 1991 wurde die ungarische Tochterfirma Gartner Intertrans Kft. mit Sitz in Zalaegerszeg gegründet.

Die rasante Aufwärtsentwicklung erforderte ständige Investitionen. Um diese effizient umzusetzen, wurden die Firmen GHB Gartner Handels- und Beteiligungsgesellschaft m.b.H. (Immobilienmanagement) und GBT Gartner Beteiligungs- und Transportgesellschaft m.b.H. (Fuhrparkmanagement) gegründet.

Kundennähe war für GARTNER schon früh mehr als ein Schlagwort. Um auch auf dem wachsenden deutschen Markt direkt vor Ort bei unseren Kunden zu sein, wurde 1999 die Fa. Mertz in Kehl am Rhein übernommen. Seither operiert unser deutsches Netzwerk von Kehl aus unter dem Namen „Gartner Speditions GmbH“.

Mit Großinvestitionen in die Zukunft  

Die ständige Expansion erforderte eine neue, den komplexen logistischen Anforderungen entsprechende Unternehmenszentrale. 1999 wurde mit dem Bau des neuen Logistikzentrums, ganz in der Nähe des bisherigen Firmensitzes, begonnen. Ende 2002 wurde diese Großinvestition in Betrieb genommen. Neben dem Bürokomplex umfasst unser Terminal Lambach Regal- und Umschlag-Lagerflächen für die verschiedensten Kundenanforderungen. Das Hochregallager ist scannergeführt und vollständig computerunterstützt. Weiters findet sich auf unserem Betriebsgelände eine Großwerkstätte für LKW samt Waschanlage und Betriebstankstelle, eine Mitarbeiter-Kantine sowie großzügige Parkflächen und natürlich unser Bahnterminal. Mit den eigenen Shuttle-Zügen nach Griechenland, Rumänien und Deutschland fährt GARTNER „Zug um Zug“ in Richtung Zukunft.  

Nicht nur die EU ist inzwischen größer geworden, sondern auch GARTNER ist stark gewachsen. Mit einem eigenen Standort in Tschechien trägt GARTNER den veränderten Marktbedingungen im Osten Rechnung. Die Firma Sindelar Spedition s.r.o. mit Sitz in Netolice/Tschechien wurde 2005 in den europaweit agierenden Gartner-Konzern eingegliedert. Unser eigenes Containerterminal in Sindos/Thessaloniki sowie die 2007 erworbene Leible-Seifried Internationale Spedition und Transport GmbH in Kehl/Rhein ergänzen unser europaweites Netzwerk.

Nächster Schritt Rumänien

Um den wachsenden Anforderungen am internationalen Transportsektor weiter Rechnung zu tragen, erfolgte ab 2012 der Markteintritt in Rumänien,  zuerst mit Kooperationen und in weiterer Folge mit einer eigenen Tochtergesellschaft. Die Gartner Eurotrans Romania SRL mit Sitz in Sanandrei/Timisoara und einem weiteren Büro am Terminal in Curtici zeigt den Willen, als starker Partner im Osten direkt vor Ort präsent zu sein und den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden.